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Frag nie nach dem Ende (ALEXANDRA. CORDES ) neu
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Art.Nr.: 11-01-00-239
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Liebe ist immer Glück und Tragödie zugleich, Liebe ist Hoffnung, und Opfer. Doch Lebe fragt nie nach dem Ende. Dies erfährt die 20-jährige Friedel Gugenheimer, als sie 1953 den Mann trifft, von dem sie weiß: er ist mein Leben. Martin Hildesheim ist dreißig, Journalist in Bonn, gezeichnet von den Kriegserfahrungen seiner Generation. Martin ist verheiratet. Seine Frau Eva leidet an einer unheilbaren seelischen Krankheit. Für Friedel und Martin bringt ihre Begegnung das, was man Liebe auf den ersten Blick nennt, aber für beide gibt es die Möglichkeit einer bedingungslosen Hingabe nicht. Friedel verlässt Bonn, wo sie aufwuchs, sie verlässt ihre Familie, die ihr Geborgenheit und Aufgabe zugleich ist: ihre Großmutter Christine Welsch-Schwarzenburg, ihre Mutter Anna, den kleinen Bruder Boris und den Vetter Achim. Ihre Begabung, zu fotografieren, wird zu ihrem Beruf. In Frankreich, Italien, New York arbeitet sie für das Pariser Journal „Paris et France“. Erst als Ungarn 1956 vom Aufstand erschüttert wird, kehrt sie zurück. Sie erlebt Budapest in Aufruhr, im verzweifelten Freiheitskampf. Und wie im Ardeche oder Harlem, so trifft sie auch hier Menschen, deren Augen und Mund vergebens und schließlich nur noch stumm um Hilfe rufen. Von ihrer Redaktion dorthin geschickt, trifft Friedel in Budapest Martin wieder. Sie verleben nur eine Nacht. Im Morgengrauen, als Martin versucht, etwas Essbares für sie zu finden, wird er von einer russischen Patrouille verhaftet und wegen Plünderung von einem ungarischen Gericht zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Christine hat sich während Martins Abwesenheit um Eva gekümmert, aber sie kann nicht verhindern, dass Eva sich das Leben nimmt. Im Mai 1957 kehrt Martin nach Bonn zurück. Er schreibt einen Dokumentarbericht über den Ungarn-Aufstand. Er mietet ein Haus für sich und Friedel. Aus der Dokumentation wird ein Roman. Martin kann sich von den selbsterlebten Ereignissen distanzieren, er findet seinen beruflichen Weg…
Diesen Artikel haben wir am Mittwoch, 21. September 2011 in unseren Katalog aufgenommen.
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